While I was away…

Ich KANN diese Story einfach nicht glauben. Das ist eine Komödie und Tragödie in 14 Teilen. So unglaublich, dass man fast annehmen könnte, diese Story von JD und Em ist die Wahrhheit. Aber auch, wenn man nie herausfinden wird, ob es stimmt oder nicht, so ist es auf jeden Fall unterhalsam. Also bitte von vorne bis hinten durchschauen, lachen und sich am Ende fragen, wie das ganze überhaupt passieren konnte.

PS: wundert mich, dass Amis scheinbar wirklich auf deutsche Musik stehen…
via JDs Man Stories

Teure Photos aus Berlin…

… stattdessen Schnaps aus Sankt Kathrein.

Tja und dann war’s soweit. So ist mein Auto jetzt auch entjungfert. Das nennt sich dann im offiziellen Sprachgebrauch:

Sie überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 20km/h. Zulässige Geschwindigkeit: 080km/h. Festgestellte Geschwindigkeit (nach Toleranzabzug): 100km/h.

Beweismittel: Frontfoto, Lasermessung, PoliScan speed, Film/Messung XXXXXXX, Bildnummer XXX ..

Macht 30€ zum Wohle der Staatskasse. In Zeiten der Finanzkrise muss man eben unterstützen, so gut es geht. Wobei mich wirklich stark wundert, dass ich genau unter der Grenze geblieben sein soll. Klar, freut mich natürlich, dass mein Punktekonto in Flensburg immer noch im Haben und nicht im Soll steht – wobei 0 Punkte ja schon fast peinlich sind unter Auto-Enthusiasten. Naja sei’s drum, haben wir das auch hinter uns.

Was ist persönlich überraschend gut fand ist die Abwicklung dieser Verwarnung. Auf dem Brief stehen Zugangsdaten für die Online-Einsicht in den Fall. Dort ist noch einmal alles aufgeführt, was als Beweismittel dient etc. und auch die Bilder kann man sich dort digital anschauen und auch herunterladen. Zusätzlich kann man dort auch online direkt Widerspruch einlegen. Finde ich faszinierend, wie einfach einem die Polizei das heutzutage macht. Da ich aber eigentlich fest mit einem Punkt gerechnet habe (weil ich 105km/h auf dem Tacho geschätz habe), freue ich mich eher drüber.

Und nächstes mal, ganz fest versprochen, mache ich eine Vollbremsung auf der Autobahn, wenn von einem Stück ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gefühlt innerhalb von 200m die Schilder “120”, “100”, “80” auftauchen. Ausrollen mit leichter Betätigung der Bremse scheint wohl nur auszureichen, um das Fahrzeug um 150km/h abzubremsenund nicht um die geforderten 170km/h…

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Eine Zugfahrt die ist lustig…

…eine Zugfahrt die ist schön scheiße!

Schonmal das Verlangen gehabt, eingefercht zu werden? Mit ausflippenden Kindern, schwitzenden Bauarbeitern und Bundeswehrsoldaten? Dann einfach mal Bahnfahren!

Ich hasse Bahnfahren, deshalb drücke ich mich darum, so oft es geht. Bisher war das eigentlich auch erfolgreich. Von Klassenfahrten einmal abgesehen. Aber seit ich aus der Schule raus bin? Ein, maximal zweimal habe ich seitdem ein Bahnabteil von innen gesehen. Und das ist auch gut so.

Aber jetzt ist es passiert. Jetzt musste ich innerhalb eines Monats zweimal Bahnfahren. Und zweimal war es die Hölle. Beim ersten mal noch Metronom gefahren. Das war ja noch einigermaßen erträglich. Denn es war ein Samstag Abend und von Bremen nach Hamburg. Metronom fahren ist eigentlich nicht viel anders, als U- oder S-Bahn fahren. Nur etwas mehr Platz, etwas lauteres Gerumpel und mehr Gepäck, welches in den Gängen steht.

Aber heute habe ich dann mal auf der Strecke in die andere Richtung das Deutsche Bahn-Flagschiff ausprobiert. Den ICE der 3. Generation! Man möchte ja meinen, dass man hier ein super Erlebnis hat und den absoluten Luxus erfährt. Nunja ich sage es mal so: ab Harburg (sprich ein Bahnhof nach meiner Einstiegs-Haltestelle) wäre ich lieber zu Fuß gegangen.

Los geht das ganze damit, dass ich mir keinen Sitzplatz ergattert habe. Prinzipiell dachte ich, dass das an einem Sonntag Abend kein Problem darstellt – auch wenn Pfingsten ist. Problematisch war es auch nicht wirklich, weil der Abfahrtsbahnhof Hamburg war und der Zug schon gute 20 Minuten vor Abfahrt offen auf dem Gleis stand. Also schnell rein und erstmal durchgelaufen… 1. Klasse – nein… 2. Klasse – jo, aber alles voll… 2. Klasse – jo, aber alles reserviert… 2. Klasse – jo, aber ebenfalls alles reserviert… super, nochmal 2. Klasse – jedoch diesmal reserviert für bahn.comfort-Kunden… also weiter ins Boardrestaurant. Auch hier war schon alles besetzt, also nochmal durch einen 1. Klasse-Wagen in einen 2. Klasse-Wagen, wo doch tatsächlich noch Plätze gefunden werden konnte, die frei und nicht reserviert waren. Also schön breit gemacht und hingesetzt.

Kurz nach dem hinsetzen dann der ersten Typ, der für einen Euro für seine Fahrkarte fragt, weil angeblich seine EC-Karte nicht angenommen wird – der sah nichtmal so aus, als würde ihm seine Bank überhaupt eine ausstellen. Nebenan sprühten sich dann zwei Teenie-Mädels literweise Deo unter die Achseln, während vor mir ebenfalls ein jüngeres Exemplar der weiblichen Menschheit ein leckeres Reisgericht vertilgt, während vor ihr eine Familie leckere Frikadelle vertilgt – riecht auch super im Großraumabteil.

Achso hatte ich die Verspätung von 5 Minuten schon ab Abfahrt erwähnt? Nunja alles nicht so schlimm, denn nach knappen 20 Minuten Fahrzeit meldet sich schon der Lockführer mit einem aus Flugzeugen bekannten, monotonen Gebrabbel, dass niemand verstehen kann. Einziger Vorteil: ich weiß endlich sicher, dass ich im richtigen Zug sitze – auch eine Aversion, die ich bei der Bahn hege, dass die Pläne so “übersichtlich” sind.

Nachdem der Zug losgefahren ist, scheint sich die pünktlich-aber-leider-nicht-zu-früh-kommer-Lawine durch den Zug zu rollen. Minutenlang reißt der Strom von Mitreisenden nicht ab, die sich verzweifelt mit 2 Kindern und Gepäck für 10 durch den Zug quälen, um die restlichen, verbliebenen Plätze zu erhaschen – natürlich aussichtslos. Nachdem sich also 10 weinende Kleinkinder, 15 nölende Teenager und mindestens 40 halb verzweifelte Erwachsene an meinem Sitzplatz vorbeigequält haben, fragt eine offensichlich allein reisende ältere Damen nach dem Platz neben mir. Setzt sich, schlägt die Beine übereinander und außer dem Tritt gegen mein Schienbein ergötze ich mich von nun an an behaarten, sonnengrbäunten Oma-Beinen, die unter ihrer 7/8-Hose hervorluken. Hab ich schon die Teenie-Mädels erwähnt, die erneut das Abteil durch Deo-Schwaden beglücken? Oder das leider nirgendwo steht, in welche Richtung der Zug aus dem Bahnhof fährt, sodass ich leider auf einem Sitz entgegen der Fahrtrichtung lande?

Und das hier ist erst in der ersten halben Stunde der Fahrt entstanden. Ich möchte gar nicht wissen, wie es weitergeht. Vor allem nicht in Hinblick darauf, dass ich in Bremen noch in einen IC umsteigen darf, der vermutlich noch voller, noch stinkender und noch lauter ist als dieser hier. Ich bin gespannt…

— endlich im IC —

Wow ich bin ja durchaus beeindruckt. Die Sitze sind zwar nicht komfortabel und es riecht auch etwas nach Plastik, aber dafür sitze ich mit nur 4 anderen Personen in einem Waggon. Und dieser ist dazu auch noch doppelstöckig ausgelegt. Klar, so ein IC hält an fast jeder Milchkanne, um weitere Mitfahrer aufzunehmen, aber alles in allem war das doch deutlich angenehmer, als mit dem ICE zu fahren. Deswegen gibt’s auf dieser Weiterfahrt auch eigentlich nichts weiter zu erzählen – gut die betrunkenen Werder Bremen-Fans mal ausgenommen, die ihre Druckluft-Fanfaren mehrmals im Zug zünden mussten, um auf den Geiwinn des DFB-Prokals hinzuweisen. Komisch allerdings, dass nichtmal ein Schaffner kam – man somit durchaus hätte schwarz fahren können. Aber so oder so bin ich dann gut in Oldenburg am Hauptbahnhof angekommen. Und das war auch gut so. Denn bis jetzt hatte ich immer noch einen kleinen Teufel im Hinterkopf, der mir ins Ohr flüsterte “das ist das falsche Oldenburg”… denn auf der Deutsche Bahn Website kann ich eingeben, dass ich nach Oldenburg möchte. Aber welches Oldenburg steht da leider nicht. Ist es Oldenburg bei Bremen oder ist es Oldenburg in Schleswig Holstein!? Klar, wenn die Bahn als Zugverbindung Hamburg – Bremen – Oldenburg raussucht, gehe ich mal davon aus, dass es das Richtige ist, aber wissen kann man’s scheinbar erst, wenn man angekommen ist. Warum geben die nicht noch das KFZ-Kennzeichen mit aus? Dann weiß man es schließlich genau. Oder aber zumindest mal eine Ansicht der Fahrtroute oder so.

Alles in allem war es aushaltbar. Muss ich nicht wieder haben so eine Zugfahrt und glücklicherweise war es ja auch nur eine Hinfahrt. Denn zurück ging es diesmal mit dem neuen Pimpmobil.

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PS: Mit diesem Fahrzeug habe ich mich mal selbst zur Pimpnase der Woche gekührt.

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Pimpnase der Woche

Heute: Samsung

Zugegebenermaßen gibt es die neuen Samsung Fernseher der Serien 7000 und 8000 schon etwas länger – wenn auch nicht allzu lang. Aber da ich mir heute erst die Spezifikationen angeschaut habe, kommt dieser Post eben erst heute.

Samsung war nämlich so vorausschauend seinen Fernsehern ein WLAN und eine Ethernet-Schnittstelle einzubauen. Tja und als wäre das nicht genug, so hat man (Vorsicht, Zitat Katalogtext) “Gemeinsam mit Yahoo!” den “Internet@TV-Service” entwickelt. Davon abgesehen, dass diese Namensgebung äußerst kreativ ist für einen Service, der das Internet auf einem TV darstellt, scheint man allerdings nur Zugriff auf Dienste wie Flickr, Yahoo! oder YouTube zu haben – das “echte Internet” bleibt also weiterhin der Hosentasche vorbehalten.

Warum Samsung jetzt Pimpnase der Woche wird? Nunja ihr kennt ja die YouTube-Videos. Schlechte Qualität, schlechter Sound und ein noch schlechterer Inhalt. Und die Filme, die schon in den 480×380-Boxen von YouTube aussehen, als wäre ein Pixelator drübergelaufen, die soll ich mir jetzt in bis zu 55″ mit 1900×1200 anschauen – yeah right!

Komischerweise findet man auch kein Foto, welches mal ein YouTube-Video zeigt. Immer sieht man nur die Widgets von Yahoo! und so weiter. Aber ein YouTube-Video im Fullscreen-Modus? Fehlanzeige! Wenn Samsung da nicht noch diverse Filter drüber laufen lässt, damit die Dinger einigermaßen ertragbar sind, dann wird das sicherlich nicht genutzt auf den Fernsehern. Außer vielleicht von Leuten, die so überhaupt keine Ansprüche an Ihren Content stellen – ob sich diese Zielgruppe allerdings einen 2.500€-LED-Fernseher kauft, mag ich mal zu bezweifeln.

Alles in allem sind die Fernseher spitze. Auch sind sie mit 3cm extrem flach. Aber die Widgets!? Total überflüssiger Humbug ohne wirklichen Nutzen. Wenn ich das Wetter wissen will, gucke ich raus. Wenn ich eh nur zu Hause herumsitze und nicht rausgehe, interessiert mich das Wetter nicht. Gerade noch für Flickr-Fotos vielleicht interessant, um die neuesten Urlaubsfotos als Slideshow gleich parat zu haben. Aber dafür erstellt man doch mit dem Bild-FotoCD-Maker eine CD und stellt sie sich in den Schrank um die Familie jederzeit quälen zu können. Warum nicht einfach mal den Opera lizensieren und den dann draufmachen. Hat doch mittlerweile fast jeder Spielekonsole sowas. Dann hat man wenigstens das “echte” Internet – sogar inkl. Flash 🙂